{"id":3140,"date":"2022-06-24T11:55:21","date_gmt":"2022-06-24T11:55:21","guid":{"rendered":"https:\/\/eip-backup.swiss-tomato.ch\/2022\/06\/24\/jetzt-ist-die-zeit-fuer-investitionen-in-die-energy-transition-nzz-nachhaltig-investieren-nzz\/"},"modified":"2024-03-18T16:04:46","modified_gmt":"2024-03-18T16:04:46","slug":"jetzt-ist-die-zeit-fuer-investitionen-in-die-energy-transition-nzz-nachhaltig-investieren-nzz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eip-backup.swiss-tomato.ch\/de\/jetzt-ist-die-zeit-fuer-investitionen-in-die-energy-transition-nzz-nachhaltig-investieren-nzz\/","title":{"rendered":"Jetzt ist die Zeit f\u00fcr Investitionen in die \u00abEnergy Transition\u00bb \u2014 NZZ Nachhaltig Investieren"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/eip-backup.swiss-tomato.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Stausee-scaled-e1656070832682.jpg\" alt=\"Jetzt ist die Zeit f\u00fcr Investitionen in die \u00abEnergy Transition\u00bb \u2014 NZZ Nachhaltig Investieren\" \/><\/p>\n<h5><big><strong>Die weltweite Energieknappheit und ein jahrzehntelanger Investitionsmangel bieten die einmalige Chance, die Zukunft des Energiesystems neu zu gestalten.<\/strong><\/big><\/h5>\n<p>Roland D\u00f6rig und Beat Goetz<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich ver\u00f6ffentlicht am 24. Juni von NZZ in der Juni-Ausgabe 2022 von Nachhaltig Investieren.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/eip-backup.swiss-tomato.ch\/wp-content\/uploads\/ct_protected_attachments\/dec42f2e07c22433ac5bd908b4de7c\/Jetzt-ist-die-Zeit-fur-Investitionen-in-die-Energy-Transition.pdf\">Quellartikel herunterladen.<\/a><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Hinter vorgehaltener Hand r\u00e4umen ehemalige CEOs grosser Energiekonzerne ein, dass es zu Hause derzeit Spannungen gibt. \u00abWie konntest du das zulassen?\u00bb, wollen Kinder und Enkelkinder wissen.<\/p>\n<p>Diese j\u00fcngere Generation erbt von uns eine Welt mit grossem Nachholbedarf. W\u00e4hrend die Bev\u00f6lkerung weiter gewachsen ist und alte Kraftwerke in die Jahre kommen, gibt es kaum ein Land, das genug in neue Energieinfrastruktur investiert hat.<\/p>\n<p>Dies triff auch auf die Schweiz zu. Wie viele wohlhabende L\u00e4nder waren auch wir unverantwortlich dekadent: Wir haben uns gegen weitere Investitionen in Kernkraftwerke entschieden, sind aber gleichzeitig nicht bereit, unsere idyllische Landschaft mit Windkraft- oder Photovoltaikanlagen zu verunstalten.<\/p>\n<p>Den Preis, den wir in der Schweiz, in Europa und global f\u00fcr diese dringend ben\u00f6tigte \u00abEnergy Transition\u00bb und Erneuerung zahlen m\u00fcssen, l\u00e4sst sich immer genauer beziffern. Nach Angaben des Bundesamts f\u00fcr Energie muss alleine die Schweiz bis 2050 mindestens 1,5 Billionen Franken investieren, was dem Doppelten des j\u00e4hrlichen Schweizer Bruttoinlandsprodukts entspricht.<\/p>\n<p>Das knappe Angebot an Strom hat Anfang dieses Jahres die Strompreise in Europa auf nie zuvor gesehene Niveaus gehoben, zwischenzeitlich auf das Zehnfache des Preises von 2021.<\/p>\n<p>In Texas fielen in diesem Fr\u00fchjahr sechs Kraftwerke gleichzeitig aus, wodurch die kurzfristigen Strompreise um mehr als das Zwanzigfache anstiegen. In mindestens zw\u00f6lf US-Bundesstaaten k\u00f6nnte es in diesem Sommer zu Blackouts kommen \u2013 eine schockierende Realit\u00e4t f\u00fcr die gr\u00f6sste Volkswirtschaft der Welt, aber leider ein globaler Trend. Tokio erlebte im M\u00e4rz nach einem Erdbeben und kaltem Wetter ebenfalls beinahe einen grossfl\u00e4chigen Stromausfall.<\/p>\n<p><strong>Die Zukunft des Energiesystems entscheidend mitgestalten<\/strong><\/p>\n<p>\u00abDie Zeit l\u00e4uft uns davon, sie l\u00e4uft uns buchst\u00e4blich davon\u00bb, sagte k\u00fcrzlich Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck im Deutschen Bundestag. Sein Land f\u00fcrchtet immer mehr, dass die Lichter ausgehen, w\u00e4hrend Wladimir Putin den Gashahn weiter zudreht.<\/p>\n<p>Trotz dieser Notlage kann der jetzige Zeitpunkt auch als einmalige Chance gesehen werden, unser heutiges Energiesystem einer fundamentalen und nachhaltigen Erneuerung zu unterziehen.<\/p>\n<p>Energy Infrastructure Partners wurde 2014 mit genau dieser Vision gegr\u00fcndet, die Zukunft des Energiesystems entscheidend mitzugestalten. Gleichzeitig sind wir bestrebt, langfristige und nachhaltige Renditen f\u00fcr unsere institutionellen Investoren, insbesondere Schweizer Pensionskassen, zu erwirtschaften.<\/p>\n<p>Heute besch\u00e4ftigen wir mehr als 70 Sektorspezialisten, die sich tagt\u00e4glich ausschliesslich mit dem Thema Energieinfrastruktur besch\u00e4ftigen. Mit jedem unserer Portfoliounternehmen arbeiten wir individuell daran, Mehrwert zu schaffen, um die Energieproduktion sicherer und zugleich nachhaltiger zu machen. Mit jeder unserer weltweiten Energiebeteiligungen, aktuell mehr als 45 in 17 L\u00e4ndern, tragen wir dazu bei, das Energiesystem nachhaltiger zu gestalten.<\/p>\n<p>Auch wenn sich die Welt bez\u00fcglich Energieversorgung in einer misslichen Lage befindet, d\u00fcrfen wir nicht aufgeben, an einer besseren Zukunft zu arbeiten. Selten lagen Notwendigkeit und M\u00f6glichkeiten n\u00e4her beieinander. Denn wie Churchill treffend gesagt haben soll: \u00abLass niemals eine Krise ungenutzt verstreichen.\u00bb Diesem Leitsatz folgend, geht es uns jetzt darum, nachhaltig zu investieren.<\/p>\n<p>Wir verstehen unter Nachhaltigkeit aber mehr als die blosse Reduktion von Kohlenstoffemissionen \u2013 auch wenn viele unserer Investitionen nat\u00fcrlich auch darauf abzielen. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Energie Zukunft Schweiz aus dem Jahr 2021 wird dank der Investitionst\u00e4tigkeit von Energy Infrastructure Partners weltweit dreimal mehr erneuerbare Energie erzeugt als durch jeden anderen Schweizer Investor, einschliesslich der gr\u00f6ssten Versorgungsunternehmen des Landes.<\/p>\n<p>Ein ebenso wichtiger Bestandteil von Nachhaltigkeit ist f\u00fcr uns die Gew\u00e4hrleistung der Versorgungssicherheit. Infolge des Ukraine-Krieges wurde uns eindr\u00fccklich aufgezeigt, wie verletzlich das aktuelle Energiesystem ist.<\/p>\n<p><strong>Den n\u00e4chsten Generationen Alternativen bieten<\/strong><\/p>\n<p>Deutschland beispielsweise hat derzeit keine andere M\u00f6glichkeit, als weiterhin Gas aus Russland zu beziehen und damit indirekt Russlands Invasion weiter zu finanzieren. Wir sind der Ansicht, dass wir der Welt und der n\u00e4chsten Generation Alternativen bieten m\u00fcssen. So leisten Investitionen von Energy Infrastructure Partners nicht nur einen Beitrag zur Verbesserung der Energieversorgungssicherheit, sondern auch zur St\u00e4rkung des Selbstversorgungsgrads.<\/p>\n<p>Ohne Handel und Globalisierung dabei infrage zu stellen, sehen wir in unserer t\u00e4glichen Arbeit, dass Selbstbestimmung die Grundvoraussetzung von Versorgungssicherheit bildet. Konkret bedeutet dies, erneuerbare Energiequellen dort auszubauen, wo ideale Voraussetzungen vorliegen, um die nat\u00fcrlich vorhandenen Ressourcen zu nutzen: Wasserkraft, wo es Berge gibt; Windkraft, wo es Fl\u00e4chen und Meer gibt; und Photovoltaik, wo es Sonne und W\u00fcste gibt.<\/p>\n<p>Selbst wenn man das Argument des Klimawandels aussen vor liesse, gibt es keine bessere M\u00f6glichkeit zur Erh\u00f6hung der Versorgungssicherheit eines Landes, als mehr lokale und ausreichend vorhandene Energiequellen in den Mix aufzunehmen.<\/p>\n<p>Dieser Ansatz ist \u00fcbrigens auch \u00f6konomisch sinnvoll. Laut der j\u00fcngsten Analyse der Stromgestehungskosten (Levelized Cost of Electricity) der Bank Lazard werden erneuerbare Energiequellen auch im Hinblick auf die Kosten immer wettbewerbsf\u00e4higer gegen\u00fcber klassischen Energiequellen wie Kohle, Kernkraft und Gas.<\/p>\n<p>Sogar in der Schweiz, wo die Generationen vor uns vorausschauend in Wasserkraft investiert haben, stehen wir vor einem drohenden Versorgungsengpass. Unser Strombedarf steigt weiter an und<br \/>\ngleichzeitig werden wir Kernkraftwerke vom Netz nehmen. Gem\u00e4ss einer vom Bundesamt f\u00fcr Energie in Auftrag gegebenen Studie werden Stromimporte bis 2050 weiter zunehmen. Bereits heute<br \/>\nimportieren wir demnach im Jahresdurchschnitt bis zu 10 Prozent des in der Schweiz verbrauchten Stroms.<\/p>\n<p><strong>Letztlich ist der Investitionsansatz ausschlaggebend<\/strong><\/p>\n<p>Angesichts der angespannten Situation unserer Exportpartner \u2013 Frankreich hat unerwartete, beispiellose Wartungsprobleme bei einem Drittel seiner 56 Kernkraftwerke \u2013 ist diese Strategie, sich auf das Ausland zu verlassen, nicht nachhaltig. Der einzige langfristige Ausweg aus dieser Bredouille sind signifikante Investitionen in die Energieinfrastruktur unseres Landes.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt: Der Investitionsansatz ist ausschlaggebend, um Nachhaltigkeit zu gew\u00e4hrleisten und weiter zu f\u00f6rdern. In der Schweiz, unserem Heim- und immer noch wichtigsten Markt, verwalten wir die Altersguthaben von Millionen von Pension\u00e4r:innen in systemrelevante Energieinfrastruktur. Beispiele daf\u00fcr sind das Stromnetz der Schweiz und einige der gr\u00f6ssten Wasserkraftwerke der Alpen. Ohne diese Infrastruktur w\u00e4re die Wirtschaft des Landes nicht funktionsf\u00e4hig.Wir erm\u00f6glichen somit der Schweizer Bev\u00f6lkerung, in das R\u00fcckgrat ihrer eigenen Volkswirtschaft zu investieren.<\/p>\n<p>Die Renditen, die wir mit unseren langfristigen Investitionen anstreben und erzielen konnten, kommen den Renten von Schweizer Arbeitnehmenden zugute. Das ist unsere Vorstellung von Nachhaltigkeit bei Energy Infrastructure Partners. Die Schweizer Bev\u00f6lkerung investiert nachhaltig in ihre eigene Energieinfrastruktur, sorgt selbst f\u00fcr ihre Versorgungssicherheit und profitiert dabei gleichzeitig von langfristig soliden Renditen.<\/p>\n<p>Dieser holistische Ansatz f\u00fcr nachhaltiges Investieren \u2013 in die Sicherheit, die Wirtschaft und den Wohlstand k\u00fcnftiger Generationen \u2013 ist einer, hinter dem Partner, Investoren und Regierungen auf der ganzen Welt stehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Kinder und Enkelkinder von heute z\u00e4hlen auf uns. F\u00fcr die \u00abEnergy Transition\u00bb heisst das: Jetzt oder nie!<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><em>Roland D\u00f6rig ist Gr\u00fcnder und Managing Partner und Beat Goetz ist Global Head of Client Solutions von Energy Infrastructure Partners in Z\u00fcrich.<\/em><\/p>\n<div id=\"simple-translate\" class=\"simple-translate-system-theme\">\n<div>\n<div class=\"simple-translate-button isShow\" style=\"background-image: url('chrome-extension:\/\/cllnohpbfenopiakdcjmjcbaeapmkcdl\/icons\/512.png'); height: 22px; width: 22px; top: 229px; left: 1445px;\"><\/div>\n<div class=\"simple-translate-panel \" style=\"width: 300px; height: 200px; top: 0px; left: 0px; font-size: 13px;\">\n<div class=\"simple-translate-result-wrapper\" style=\"overflow: hidden;\">\n<div class=\"simple-translate-move\" draggable=\"true\"><\/div>\n<div class=\"simple-translate-result-contents\">\n<p class=\"simple-translate-result\" dir=\"auto\">\n<p class=\"simple-translate-candidate\" dir=\"auto\">\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinter vorgehaltener Hand r\u00e4umen ehemalige CEOs grosser Energiekonzerne ein, dass es zu Hause derzeit Spannungen gibt. \u00abWie konntest du das zulassen?\u00bb, wollen Kinder und Enkelkinder wissen.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":2866,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_gspb_post_css":"","content-type":"","footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-3140","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-schweiz"],"acf":{"add_disclaimer":"yes","disclaimer":"Dieses Dokument stellt keine individuelle Anlageberatung dar und entbindet den Empf\u00e4nger nicht davon, eine eigene Beurteilung bez\u00fcglich einer Anlage vorzunehmen. 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