{"id":3148,"date":"2022-07-20T09:44:28","date_gmt":"2022-07-20T09:44:28","guid":{"rendered":"https:\/\/eip-backup.swiss-tomato.ch\/2022\/07\/20\/in-den-medien-interview-mit-roland-doerig-ueber-die-energiekrise\/"},"modified":"2024-03-18T16:06:02","modified_gmt":"2024-03-18T16:06:02","slug":"in-den-medien-interview-mit-roland-doerig-ueber-die-energiekrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eip-backup.swiss-tomato.ch\/de\/in-den-medien-interview-mit-roland-doerig-ueber-die-energiekrise\/","title":{"rendered":"In den Medien: Interview mit Roland D\u00f6rig \u00fcber die Energiekrise"},"content":{"rendered":"<h2>Energiepreise explodieren: \u00abDa kann die Stromrechnung schnell fast gleich teuer werden wie die Wohnungsmiete\u00bb<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/eip-backup.swiss-tomato.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/cover-e1658310495457.png\" alt=\"In den Medien: Interview mit Roland D\u00f6rig \u00fcber die Energiekrise\" \/><\/p>\n<h3>Roland D\u00f6rig investiert im Auftrag von Pensionskassen Milliarden in die Energieinfrastruktur. Was passiert, wenn Putin den Gashahn zudreht? Wie entwickeln sich die Strompreise? Und was l\u00e4uft falsch in der Energiepolitik? Der Mitgr\u00fcnder der Firma Energy Infrastructure Partners spricht Klartext.<\/h3>\n<p><big><em>Von Rolf Cavalli und Patrik M\u00fcller<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><\/big><\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich ver\u00f6ffentlicht am 20. Juli 2022 von CH Media.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/eip-backup.swiss-tomato.ch\/wp-content\/uploads\/ct_protected_attachments\/d2283e23ec1d1cdb6cf4195364c5b9\/Roland-Dorig-Die-Abhangigkeit-wird-unterschatzt.pdf\">Quellartikel herunterladen.<\/a><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong>Kurz nach Kriegsbeginn malten Sie in einem Hintergrundgespr\u00e4ch mit uns ein d\u00fcsteres Bild. Sie meinten, ohne russisches Gas drohe der europ\u00e4ischen Wirtschaft der Kollaps. Wie sehen Sie die Lage heute?<\/strong><\/p>\n<p><em>Roland D\u00f6rig:<\/em>\u00a0Es hat sich leider bewahrheitet: Westeuropa kann vorderhand nicht auf russisches Gas verzichten.<\/p>\n<p><strong>Damals diskutierten wir, ob der Westen Putins Gas boykottieren soll. Jetzt f\u00fcrchten wir umgekehrt, dass Putin uns das Gas abstellt.<\/strong><\/p>\n<p>Aus meiner Sicht war dies damals kein ernsthafter Diskurs, sondern eher eine emotionale Reaktion auf Putins Angriffskrieg. Denn von Russland gar kein Gas mehr zu beziehen, w\u00e4re sowohl f\u00fcr die Wirtschaft als auch die Bev\u00f6lkerung kurz- bis mittelfristig nicht umsetzbar gewesen.<\/p>\n<p><strong>Die Deutschen waren von Anfang zur\u00fcckhaltender mit Forderungen eines Gas-Boykotts.<\/strong><\/p>\n<p>Klar, russisches Gas ist f\u00fcr Deutschland seit Jahrzehnten ein besonders wichtiger Energietr\u00e4ger, insbesondere auch, seit die meisten Kernkraftwerke dort ersatzlos vom Netz genommen wurden. Ironischerweise hat dort nun ausgerechnet ein gr\u00fcner Wirtschaftsminister in einer Notfall\u00fcbung Kohlekraftwerke wieder ins Spiel gebracht und versucht, Fl\u00fcssiggas aus Katar zu organisieren.<\/p>\n<p><strong>M\u00fcssen wir die gr\u00fcnen Vors\u00e4tze und die Klimaziele \u00fcber Bord werfen?<\/strong><\/p>\n<p>Dazu muss ich kurz ausholen: Um die Jahrtausendwende wurden der Strommarkt liberalisiert und gleichzeitig die Dekarbonisierung in Europa zum zentralen Thema erkl\u00e4rt. Die Politik hat in der Folge mit hunderten Milliarden Euro an Subventionen den Ausbau der Stromproduktion aus Wind- und Sonnenkraft gef\u00f6rdert&#8230;<\/p>\n<p><strong>&#8230;was die Preise dr\u00fcckte.<\/strong><\/p>\n<p>Der rasche Zubau dieser stark subventionierten Produktionsanlagen f\u00fchrte dazu, dass die Preise f\u00fcr Strom aus nicht-subventionierter Erzeugung massiv sanken. Die Folge: Die bestehende Stromproduktion \u2013 etwa auch aus unserer heimischen Wasserkraft &#8211; war wirtschaftlich gesehen \u00fcber viele Jahre nicht einmal mehr kostendeckend, obwohl diese aber f\u00fcr die Versorgungssicherheit notwendig war.<\/p>\n<p><strong>Es kam zu Preisverzerrungen?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, und diese f\u00fchrten dazu, dass in den letzten 10 bis 20 Jahre insgesamt nicht gen\u00fcgend in die Europ\u00e4ische Energieinfrastruktur investiert wurde. Wir haben enormen Nachholbedarf! Um auf Ihre konkrete Frage zur\u00fcckzukommen: Nein, wir d\u00fcrfen die \u00f6kologischen Ziele nicht \u00fcber Bord werfen. Eine tragf\u00e4hige Energieversorgung muss aber auch wirtschaftlich, sprich bezahlbar, sein &#8211; und vor allem: sicher!<\/p>\n<p><strong>Zur Zeit wird aber die Versorgungssicherheit viel h\u00f6her gewichtet als die \u00d6kologie.<\/strong><\/p>\n<p>Weil wir der Versorgungssicherheit in den letzten 20 Jahren keine Beachtung geschenkt haben. Wir haben von der Substanz gelebt. Jetzt holt uns dieses Vers\u00e4umnis ein. Ohne Versorgungssicherheit kann es keine Dekarbonisierung und keine bezahlbare Energieversorgung geben. Das Schlimme: Wir stossen heute weltweit sogar mehr CO2 aus denn je.<\/p>\n<p><strong>Was lief schief?<\/strong><\/p>\n<p>Der \u00f6kologische Umbau wurde leider planwirtschaftlich angegangen. Es wurden einzelne Technologien gef\u00f6rdert, anstatt das daf\u00fcr notwendige Gesamtsystem. Dadurch wurden alle anderen Technologien aus dem Markt gedr\u00e4ngt, obwohl Wind- und Sonnenkraft Reservekapazit\u00e4t und anspruchsvolle Netzinfrastruktur ben\u00f6tigen. Gaskraftwerke zum Beispiel hatten keine Chance, obwohl man sie brauchte.<\/p>\n<p><strong>Aber Sie investieren doch im grossen Stil.<\/strong><\/p>\n<p>Ja, wir haben uns gerade deshalb ausschliesslich auf den Energiesektor spezialisiert. Wir investieren f\u00fcr unsere Kunden in versorgungskritische und \u00f6kologische Energieinfrastrukturanlagen &#8211; mit einer konservativen, ja langweiligen Anlagestrategie. Die Grundidee: Die Schweizer Bev\u00f6lkerung investiert via Pensionskassen in ihre eigene Energieversorgung. So kann sie diese sicherstellen und damit gleichzeitig einen Beitrag an die eigene Rente erwirtschaften.<\/p>\n<p><strong>Wie haben sich diese Anlagen in den aktuellen Preisturbulenzen entwickelt?<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hervorragend, wir investieren in Anlagen, die Mangelware sind. Und zwar nicht f\u00fcr den n\u00e4chsten oder \u00fcbern\u00e4chsten Winter, sondern f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahrzehnte. Die Elektrifizierung schreitet voran und wir werden in naher Zukunft einen deutlich h\u00f6heren Strombedarf haben; dabei haben wir heute schon zu wenig Strom.<\/p>\n<p><strong>Wo soll die Schweiz ausbauen?<\/strong><\/p>\n<p>Wir investieren in Europa und weltweit vor allem in Wind- und Solarenergie. In der Schweiz liegt der Fokus auf Wasserkraft und \u2013 ganz wichtig \u2013 den Transport und die Verteilung von Energie. Der Ausbau der Netze und mehr Flexibilit\u00e4t bei der Stromproduktion werden wichtig. Wenn es zu wenig Sonne oder Wind hat, muss man entsprechend andere Energiequellen anzapfen k\u00f6nnen. Deshalb ist auch die Energiespeicherung zentral.<\/p>\n<p><strong>Unter Dekarbonisierung h\u00e4tte auch die Atomenergie Platz\u2026<\/strong><\/p>\n<p>\u2026ja, aber das ist aus unserer Sicht nur eine langfristige Option. Wir haben auf kurze und mittlere Sicht ein Problem mit der Energieversorgung. Bis wir die erste Megawattstunde aus einem neuen AKW haben, vergehen vielleicht 20 bis 25 Jahre. Bis dahin m\u00fcssen wir das Energieproblem aber l\u00e4ngst gel\u00f6st haben.<\/p>\n<p><strong>Die Schweiz verfolgt seit der von Doris Leuthard eingeleiteten Energiepolitik eine Importstrategie. Ist das in Zeiten von Putin noch der richtige Fokus?<\/strong><\/p>\n<p>Das war vorher schon nicht richtig. Man hat auf erneuerbare Energien mit sehr sportlichen Annahmen gesetzt, die sich heute als unrealistisch herausstellen und sich beim Rest einfach auf Stromimporte verlassen. Das war schon immer die Achillesferse dieser Strategie.<\/p>\n<p><strong>Ist es realistisch, die Schweiz langfristig ohne Import mit Strom zu versorgen?<\/strong><\/p>\n<p>Nein, aber die Schweiz muss sich definitiv viel unabh\u00e4ngiger aufstellen. Wir m\u00fcssen alles nutzen, was erneuerbar ist. In der Schweiz ist das vor allem die Wasserkraft, die noch grosses Ausbaupotenzial bietet.<\/p>\n<p><strong>Kurz vor dem Krieg hat Bundesr\u00e4tin Sommaruga f\u00fcr 2025 Gaskraftwerke angek\u00fcndigt. Ist das gut oder schon wieder \u00fcberholt?<\/strong><\/p>\n<p>Ein breites Portfolio an Energiequellen ist wichtig. Dazu geh\u00f6ren vor\u00fcbergehend auch Gaskraftwerke. Zuvorderst steht aber wie gesagt Wasserkraft, diese m\u00fcssen wir unbedingt ausbauen.<\/p>\n<p><strong>Was kann man kurzfristig machen, damit wir im n\u00e4chsten oder \u00fcbern\u00e4chsten Winter nicht frieren?<\/strong><\/p>\n<p>Da bringen Sie mich in Verlegenheit. Ich sehe nur das Prinzip Hoffnung. Hoffen auf einen warmen Winter, hoffen auf eine Entspannung in der Ukraine, hoffen, dass Nordstream 1 wieder in Betrieb genommen wird. Nichtsdestotrotz ist es zentral, jetzt eine schonungslose Analyse zu machen und Massnahmen abzuleiten.<\/p>\n<p><strong>Nebst dem Prinzip Hoffnung g\u00e4be es noch das Prinzip Deal: Ems-Chefin Magdalena Martullo-Blocher fordert Friedensverhandlungen mit Putin, um sicherzustellen, dass russisches Gas weiterhin fliesst.<\/strong><\/p>\n<p>Das ist eine politische Frage. Betrachtet man sie isoliert mit Blick auf die Versorgungssicherheit, m\u00fcsste man einen solchen Deal anstreben, denn es ist eine Tatsache, dass sich fossile Energie aus Russland nicht kurzfristig vollst\u00e4ndig ersetzen l\u00e4sst. Aber es gibt selbstverst\u00e4ndlich noch andere Aspekte als die Versorgungssicherheit. Die Politik muss diese Abw\u00e4gung vornehmen.<\/p>\n<p><strong>Sollte es im Winter zu Engp\u00e4ssen kommen, m\u00fcssten gem\u00e4ss Notkonzept des Bundes zuerst grosse Unternehmen auf Energie verzichten und Fabriken abschalten, erst am Schluss m\u00fcssten die Haushalte bluten. Macht diese Priorisierung Sinn?<\/strong><\/p>\n<p>Das kommt drauf an, wie lange die Mangellage anh\u00e4lt. Dauert sie nur einige Tage, k\u00f6nnte die Industrie diese Engp\u00e4sse wahrscheinlich am besten \u00fcberbr\u00fccken. Geht man aber von einer langen Periode aus, sechs Monate oder gar ein Jahr, reicht das bei weitem nicht mehr. Darauf ist das Notkonzept nicht ausgerichtet. Dieses funktioniert zum Beispiel bei Unf\u00e4llen wie damals in Italien, als ein Ast auf eine neuralgische Leitung fiel und dort f\u00fcr einen Tag der Strom ausfiel. Aber nicht bei l\u00e4ngeren Unterbr\u00fcchen.<\/p>\n<p><strong>Fliesst kein Gas mehr, trifft das nicht nur die Industrie und die Haushalte, die mit Gas heizen, sondern auch alle, die Strom brauchen. Denn die Schweiz importiert im Winterhalbjahr viel elektrische Energie, die aus europ\u00e4ischen Gaskraftwerken stammt\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Richtig, und dessen ist man sich in der Schweiz viel zu wenig bewusst. Weil wir selbst ja keinen Strom aus Gas produzieren. Zumindest bis jetzt. Die Abh\u00e4ngigkeit der Schweiz vom Gas wird in der \u00f6ffentlichen Meinung v\u00f6llig untersch\u00e4tzt. Die chemische Industrie w\u00e4re in ihrer Existenz bedroht, w\u00fcrden die Lieferungen ausfallen.<\/p>\n<p><strong>Russland hat die Liefermengen bereits gedrosselt, mit der Folge, dass die Energiepreise stark angestiegen sind.<\/strong><\/p>\n<p>Ja, und zwar nicht nur f\u00fcr das Gas aus Russland, sondern auch \u2013 und zwar massiv \u2013 f\u00fcr den Strom. Und weil ein Ungl\u00fcck selten allein kommt: In Frankreich steht seit einigen Monaten aufgrund ungeplanter Instandhaltungsarbeiten etwa die H\u00e4lfte der Kernkraftwerke still &#8211; eine Megawattstunde kostet dort im Durchschnitt tags\u00fcber \u2013 also peak load &#8211; etwa 2000 Euro, wenn man sie heute f\u00fcr den November einkauft. Der normale Preis liegt bei unter 100 Euro.<\/p>\n<p><strong>Kann das sein? Dass der Preis 20-mal h\u00f6her geworden ist?<\/strong><\/p>\n<p>Das sind die aktuell geltenden Preise. Stellen Sie sich einmal vor, was das f\u00fcr die Stromrechnung eines Haushalts bedeutet. Da kann diese schnell fast gleich teuer werden wie die Wohnungsmiete. Dramatisch wird es f\u00fcr die Industrie: Zu diesen Energiekosten l\u00e4sst sich in Frankreich kein Auto mehr wettbewerbsf\u00e4hig herstellen. In Europa kann man unter diesen Voraussetzungen keine Industrie aufrechterhalten, da die Energie in Asien und Nordamerika um ein Vielfaches g\u00fcnstiger ist.<\/p>\n<p><strong>Zum Verst\u00e4ndnis: Der Strompreis f\u00fcr November, den Sie nannten \u2013 ist das eine Prognose?<\/strong><\/p>\n<p>Nein, dies sind die aktuell g\u00fcltigen Preise. Wenn ein Unternehmen heute Strom einkauft, zahlt es zurzeit f\u00fcr jede Stunde im November 2000 Euro statt wie sonst \u00fcblich 100 Euro.<\/p>\n<p><strong>Warum soll ich jetzt f\u00fcr diese exorbitanten Preise Strom einkaufen?<\/strong><\/p>\n<p>Weil Sie nicht wissen, ob Sie im Oktober daf\u00fcr statt 2000 vielleicht sogar 5000 Euro bezahlen werden.<\/p>\n<p><strong>Das ist wie bei den Hypozinsen: Man sichert sich langfristig ab?<\/strong><\/p>\n<p>Ja. Schauen wir noch die Preise in Deutschland an: Da sind wir f\u00fcr November bei ca. 650 Euro pro Megawattstunde, in der Schweiz bei \u00fcber 700 Franken. Das sind Durchschnittswerte f\u00fcr das vierte Quartal.<\/p>\n<p><strong>In der Schweiz sind es somit etwa zehnmal mehr als \u00fcblich?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, das stimmt als Gr\u00f6ssenordnung. Durch den vorher beschriebenen forcierten Zubau der Erneuerbaren stellten sich in den letzten Jahren zunehmend niedrige Preise f\u00fcr Strom ein. Der Ausbau anderer Erzeugungsarten wurde somit unattraktiv und vernachl\u00e4ssigt. Das r\u00e4cht sich jetzt doppelt.<\/p>\n<p><strong>Im Herbst und Winter werden die Schweizer Stromverbraucher also massiv h\u00f6here Stromrechnungen erhalten.<\/strong><\/p>\n<p>Ja, aber es wird von Energieversorger zu Energieversorger unterschiedlich sein, weil diese f\u00fcr Strom unterschiedliche Beschaffungs- und Absicherungsstrategien haben. Es k\u00f6nnten sich gewaltige Unterschiede zeigen.<\/p>\n<p><strong>Dann muss man nicht mehr aus Steuergr\u00fcnden in einen anderen Kanton oder eine andere Stadt ziehen, sondern aus Gr\u00fcnden der Energiekosten\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Das ist \u00fcberspitzt formuliert, aber es ist eine neue Situation, auf die wir uns einstellen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Viele Haushalte werden bei diesen enormen Preisen die Rechnungen nicht mehr bezahlen k\u00f6nnen. Sollte da der Staat \u2013 wie bei den Corona-H\u00e4rtef\u00e4llen \u2013 einspringen?<\/strong><\/p>\n<p>Auch das ist eine politische Frage. Wichtig ist, dass die \u00f6ffentliche Hand nicht den Fehler macht, den Strompreis direkt zu beeinflussen. Das hat Italien getan. Dann investiert kein Unternehmen mehr in die langfristige Stromproduktion und in die Infrastruktur. Das Wichtigste, was die Politik tun sollte, ist Folgendes: Verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Unternehmen und Investoren langfristig in den Energiesektor investieren. Nur so erreichen wir Versorgungssicherheit und Dekarbonisierung bei tragbaren Kosten gleichzeitig.<\/p>\n<div id=\"simple-translate\" class=\"simple-translate-system-theme\">\n<div>\n<div class=\"simple-translate-button isShow\" style=\"background-image: url('chrome-extension:\/\/cllnohpbfenopiakdcjmjcbaeapmkcdl\/icons\/512.png'); height: 22px; width: 22px; top: 35px; left: 11px;\"><\/div>\n<div class=\"simple-translate-panel \" style=\"width: 300px; height: 200px; top: 0px; left: 0px; font-size: 13px;\">\n<div class=\"simple-translate-result-wrapper\" style=\"overflow: hidden;\">\n<div class=\"simple-translate-move\" draggable=\"true\"><\/div>\n<div class=\"simple-translate-result-contents\">\n<p class=\"simple-translate-candidate\" dir=\"auto\">\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Energiepreise explodieren: \u00abDa kann die Stromrechnung schnell fast gleich teuer werden wie die Wohnungsmiete\u00bb Roland D\u00f6rig investiert im Auftrag von Pensionskassen Milliarden in die Energieinfrastruktur. 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